Schuldzinsenabzug nach Veräußerung der vermieteten Immobilie

iStock_leeres-Haus_macroworldDer BFH hat zur Berücksichtigung nachträglicher Schuldzinsen nach einer nicht steuerbaren Veräußerung einer Immobilie Stellung genommen. Er ist dabei insbesondere auf den Grundsatz des Vorrangs der Schuldentilgung eingegangen und hat klargestellt, dass keine generelle Pflicht zur vorzeitigen Verwendung des Rückkaufwerts einer der Anschaffungsfinanzierung dienenden Kapitallebensversicherung besteht (BFH, Urteil v. 16.9.2015 – IX R 40/14 ; veröffentlicht am 23.12.2015).

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Kaufpreisaufteilung im Vertrag regeln

iStock_Nebenkosten_SusanneB_XSmallEine vertragliche Kaufpreisaufteilung von Grundstück und Gebäude ist der Berechnung der AfA auf das Gebäude zu Grunde zu legen, sofern sie zum einen nicht nur zum Schein getroffen wurde sowie keinen Gestaltungsmissbrauch darstellt und zum anderen das Finanzgericht auf der Grundlage einer Gesamtwürdigung von den das Grundstück und das Gebäude betreffenden Einzelumständen nicht zu dem Ergebnis gelangt, dass die vertragliche Kaufpreisaufteilung die realen Wertverhältnisse in grundsätzlicher Weise verfehlt und wirtschaftlich nicht haltbar erscheint (BFH, Urteil v. 16.9.2015 – IX R 12/14; veröffentlicht am 30.12.2015). (mehr …)

Wöchentliche Zimmervermietung zum Zweck der Prostitution steuerfrei

Zimmer frei !Die wochenweise Vermietung von möblierten Zimmern an Prostituierte ist kein Fall einer kurzfristigen Beherbergung, die aus der Umsatzsteuerbefreiung für Grundstücksvermietungen ausgenommen ist (FG Hamburg, Urteil v. 17.9.2015 – 2 K 253/14, rechtskräftig).

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Fahrschulunterricht vorerst von der Umsatzsteuer befreit

© Smileus - Fotolia.comUmsätze, die im Zusammenhang mit der Erteilung von Fahrschulunterricht stehen, sind von der Umsatzsteuer befreit. So entschied das Finanzgericht Berlin-Brandenburg in einem Verfahren des einstweiligen Rechtsschutzes (Beschluss vom 10. November 2015, Az. 5 V 5144/15).

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Papierlos ist modern

E-mailDas erkennt auch die Bundesregierung. Das Bundeskabinett hat am 9.12.2015 den Regierungsentwurf des Gesetzes zur Modernisierung des Besteuerungsverfahrens beschlossen. Wenn Bundestag und Bundesrat im ersten Halbjahr des kommenden Jahres grünes Licht geben, treten die neuen Regeln zum 1. Januar 2017 in Kraft.

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