Bild 4 WebDas BMF erläutert in einem neuen – 29 Seiten umfassenden – Schreiben die umsatzsteuerliche Behandlung von (teil-)unternehmerisch verwendeten Fahrzeugen aus Sicht der Finanzverwaltung. Gleichzeitig wurde der Umsatzsteuer-Anwendungserlass entsprechend angepasst und ein neuer Abschnitt 15.23 „Vorsteuerabzug und Umsatzbesteuerung bei (teil-)unternehmerisch verwendeten Fahrzeugen“ eingefügt (BMF, Schreiben v. 5.6.2014 – IV D 2 – S 7300/07/10002 :001).

Das o.g. BMF-Schreiben behandelt u.a. folgende Aspekte:

I. (Teil-)unternehmerisch verwendete Fahrzeuge

  1. Zuordnung
  2. Unternehmerische Mindestnutzung
  3. Vorsteuerabzug aus der Anschaffung des Fahrzeugs
  4. Aufwendungen im Zusammenhang mit einem Fahrzeug
  5. Besteuerung der unternehmensfremden Nutzung eines dem Unternehmen zugeordneten Fahrzeugs
  6. Änderung der teilunternehmerischen Verwendung für nichtwirtschaftliche Tätigkeiten i.e.S.
  7. Miete oder Leasing von Fahrzeugen

II. Überlassung von Fahrzeugen an das Personal (sog. Dienst- oder Firmenwagen)

  1. Entgeltliche Überlassung eines Fahrzeugs an das Personal
  2. Bemessungsgrundlage bei entgeltlicher Überlassung des Fahrzeugs an das Personal
  3. Unentgeltliche Überlassung des Fahrzeugs an das Personal
  4. Bemessungsgrundlage bei unentgeltlicher Überlassung des Fahrzeugs an das Personal

Hinweis: Die Grundsätze dieses Schreibens gelten in allen offenen Fällen, soweit sich aus den BMF-Schreiben v. 2.1.2012, BStBl I 2012 S. 60 und v. 2.1.2014, BStBl I 2014 S. 119, nichts anderes ergibt. Die Regelungen des BMF-Schreibens v. 27.8.2004, BStBl I 2004 S. 864, sind – mit Ausnahme Tz. 6 (zwischen dem 1.4.1999 und dem 31.12.2003 angeschaffte Fahrzeuge) – nicht mehr anzuwenden. Den vollständigen Text des o.g. Schreibens finden Sie auf den hier.

Quelle: BMF online

Neues zur (teil)unternehmerischen Fahrzeugnutzung
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